
Die Eigenschaften eines Weines charakterisieren ihn und verleihen ihm so eine einzigartige Note. In der Weinbeurteilung gibt es eine Reihe von Fachbegriffen, die jeweiligen Eigenschaften des Weins zugeordnet werden.
Farbe bei Weißweinen:
Grün, blass, gelb, hellgelb, strohgelb, goldgelb, honigfarben
Farbe bei Rosé (Weißherbst):
gelblich rot, rotgold, sehr helles Rot
Farbe bei Rotweinen:
blassrot, rubinrot, granatrot, schwarzrot, braunrot
Geruch (auch Duft, Blume, Nase, Bouquett, Bukett):
verhalten, zart, fein, duftig, blumig, betont, voll
Aroma:
verhalten, zart, fein, reich, feinwürzig, würzig, sehr würzig
Geschmack:
Süße: sehr trocken, trocken, halbtrocken, anklingende Süße, süffig, lieblich, feine Süße, elegante Süße, betonte Süße
Säure: weich, samtig, zart, mild, feine Säure, frisch, feinrassig, nervig, spritzig, herb, säurebetont
Verhältnis von Säure und Süße: harmonisch, feinfruchtig, fruchtig, sehr fruchtig
Körper:
Sehr leicht, leicht, vollmundig, kräftig, warm, körperreich, feurig, mit viel Körper
Alter/Reife:
Jung, frisch, entwickelt, ausgebaut, ausdrucksvoll, reif, sehr reif.
Temperatur:
Ein wichtiges Kriterium für den Weingenuss ist die richtige Temperatur. In Deutschland wird Rotwein in der Regel zu warm und Weißwein in der Regel zu kalt getrunken. Die ideale Temperatur für viele trockene Weißweine liegt zwischen 8 und 12 °C – also höher als die Kühlschranktemperaturen. Die „richtige” Temperatur bei Rotweinen liegt zwischen 12 °C für leichte Rotweine und Rosés und 18 °C für einen alten Burgunder oder Bordeaux. Da sich Wein nach dem Einschenken im Glas innerhalb kürzester Zeit erwärmt, sollten Flaschen jeweils etwa zwei Grad kühler auf den Tisch kommen.
Farbe bei Weißweinen
Farbe bei Rosé
Farbe bei Rotweinen
Geruch
Aroma
Geschmack
Körper
Alter/Reife
Temperatur