
Wasser ohne Sprudel, aber mit Saft; Bier mit Cola, aber ohne Alkohol; In einer Welt, die sich immer schneller verändert, wird der Anspruch nach Innovationen zu einer wachsenden Herausforderung.
2009 - "Low Cal" und "Fruit Portions"
Eine ausgewogene und gesunde Ernährung – das nehmen sich viele Menschen täglich vor. Der Trend hat im Jahr 2009 gezeigt, dass besonders bei den Getränken darauf geachtet wird, was die Zutaten und Inhaltsstoffe sind. Weg von unnatürlicher Süße – das beschreiben auch Worte wie „Low Cal“ oder „Fruit Portions“. Gefragt waren besonders exotische Geschmackserlebnisse, kalorienarme Getränke, natürliche Getränke für gesundheitsbewusste Verbraucher und funktionelle Getränke mit Zusatznutzen (z.B. für Herz-Kreislauf, Beauty, Anti-Aging)
„Low Cal“ bedeutet soviel wie ein Getränk mit geringem Energie- und Kaloriengehalt. „Sweetness from Fruits“ war ebenfalls ein Begriff, der in 2009 von Bedeutung war: die natürliche Süße aus der Frucht! Auch mit Früchten zu tun hatten alle Getränke mit den „Fruit Portions“: vom Fruit-Shot bis zum beliebten Frucht-Smoothie – ganz besonders im Sommer der Renner.
2008 - Der Feel Good Appeal
Wellness Drinks mit zugesetzten Vitaminen sind ein alter Hut! Jetzt verzaubern exotische Gewürze, Kräuter und super-power Nährstoffe. Getreu dem Motto: Plus ist Muss!
Immer neuere, noch bessere und noch funktionalere Drinks müssen her. So hat sich Coca Cola auf den Pfad der traditionellen chinesischen Medizin begeben, im alkoholischen Segment tummeln sich die Neulinge p.i.n.k. vodka, der in einer auffälligem pinken Flasche gereicht wird und angereichert mit Guarana und Koffein zu den „Wachmachern“ gehört und White Lotus Vodka, der mit den Vitaminen B und C den Kater am nächsten Morgen verhindern soll.
Eine neue Trendwelle aus den USA ist „Swee Heat“. Hier werden Früchte mit scharfen Gewürzen kombiniert. Vorreiter in dieser Sparte ist der Sirup-Riese Monin mit den Sorten „Chipotle Pineapple“ und „Spicy Mango“. Sie überraschen mit süßen Tropenfrüchten, Chili und Rohrzucker.
In Sachen alkoholfreie Mixgetränke schwappen immer exotischerere Geschmacksrichtungen aus Übersee. So wei Kai Vodka aus Hawaii mit Lycheegeschmack und Rosen- und Honigaroma.
2007 - Weil`s so schön glitzert...
In deutschen In-Restaurants stehen die an Flakons erinnernden Mineralwasserflaschen immer häufiger auf dem Tisch – zu Preisen zwischen 8 und 96 Euro. Längst gibt es Wasserkarten und Wasser-Sommeliers, die die betuchten Gäste bei der Auswahl des zum Wein passenden Mineralwassers beraten.
Seit im November 2005 mit dem Vertrieb des norwegischen Szenewassers Voss begonnen wurde, hat sich die exklusive Produktpalette um zahlreiche Nobelwasser erweitert. Denn wer stilgerecht sein Wasser trinken möchte, sollte bitte auch auf das Äußere achten. Wenn Wasser schon nach nichts schmeckt, muss die Flasche wenigstens etwas hermachen. Heute werden die Flaschen mit Swarowski-Steinchen verziert und kosten ein Vermögen. Diese Wasser stellen bei weitem kein Nahrungsmittel mehr dar. Sie gelten vielmehr als Luxusgut und werden als Champus oder Rolls-Royce unter den Wassern bezeichnet.
Vorreiter war das norwegische Edelwasser Voss, das durch Madonna ins Rampenlicht geraten und dort geblieben ist. Das Luxus-Getränk wird in einer zylindrischen Designer-Flasche serviert, die der Modeschöpfer Calvin Klein entworfen hat. Man könnte diese Flasche leicht mit einer Parfum-Flasche verwechseln, aber hierin ist kein Duftwässerchen enthalten, sondern reinstes Quellwasser.
Neben dem Edelwasser Voss konnten sich auch andere Marken auf dem Markt behaupten. So ist das „Fiji-Wasser“, angepriesen als Heilwasser aus der Südsee, total „in“. Für uns Normalverbraucher hat der neue Trend ja vielleicht auch etwas Gutes: die Flaschen machen sich nämlich gut als Blumenvasen.
Neben den Luxuswassern gab es 2007 auch einen weiteren Gesundheitstrend. Die tägliche Portion Obst – zum Trinken! Smoothies bestehen aus püriertem Obst und sind als handlicher Trinkgenuss immer griffbereit. Sie heißen "Knorr vie", "Schwartau Fruit2day" oder "True Fruits Smoothie". Samtig-weich soll sich ein Smoothie im Mund anfühlen – "smooth" eben. Obst wird nicht mehr geschnippelt, sondern püriert und als Smoothie getrunken. Perfekt also für den weiter steigenden Gesundheitstrend in Deutschland. Allerdings sollte man beim Genuss mancher Smoothies vorsichtig sein, denn einige der Trendgetränke enthalten leider mehr Kalorien als Cola...
2006 - Anpfiff gegen den Durst
Fußball gucken und Bier trinken: Das gehört irgendwie zusammen. Das Jahr 2006 war ein Ausnahmejahr mit Fußball-WM und einem langen Sommer. „Die Welt zu Gast bei Freunden“, das war das Motto der Fußballweltmeisterschaft 2006, deshalb drehte sich in diesem Jahr in Deutschland nahezu jede Marketingmaßnahme um das Thema Fußball. Und auch wenn wir nicht Weltmeister – oder in Abwandlung einer Spirituosenwerbung „Waldmeister“ geworden sind: Neben den Sponsoren Bittburger und Coca-Cola gab es viele interessante Ideen, einen ganzen Sommer lang. Einen Fußball-Champagner, ein Bier mit Erinnerung an die Fußball-Legende Fritz Walter, eine Mannschafts-aufstellung aus 11 Mini-Likörflaschen und vieles mehr.
Der Hauptsponsor und Partner der deutschen Fußball-National-mannschaft ist Bitburger und das durfte als einziges deutsches Bier in allen zwölf WM-Stadien ausgeschenkt werden. Die Brauereien richteten sogar Notdienste für Gaststätten ein und lieferten bei Bedarf rund um die Uhr.
Doch auch andere Marken ließen sich ordentlich etwas einfallen und erfreuten mit kreativen neuen Produkten. Die gesamte Getränkebranche gab sich bis kurz vor dem Anpfiff ausgesprochen kreativ aktiv.
So überzeugte unter anderem Jim Beam mit der On-Pack-Promotion „Real Bourbon – real Fans“ und stattete jede Jim Beam-Flasche mit einer riesigen Deutschland-Flagge aus.
Schon Mitte April lockte Bacradi die Fußball-Fans mit der „Cuba Libero“-Aktion und vereinte so das Sommergefühl mit dem Fußball-Fieber. Bei dem Kauf von zwei Flaschen Bacardi-Rum gab es ein Fan-Shirt mit der Aufschrift „Caribbean Soccer Team“. Auch an die kleinen Fans wurde gedacht: Capri-Sonne brachte den WM-Fan-Drink für Kids heraus und nannte ihn Schwarz-rot-goldene Erfrischung. Die auf die Deutschlandfahne abgestimmten Früchte Cassis, Kirsche, Orange und Zitrone sind eine kalorien- und zuckerfreie Saisonvariante.
Die Deutschen haben mit einer fantastischen Fußball-Weltmeisterschaft nicht nur ihren Gästen und „Freunden“ ein Fest bereitet, sondern vor allem sich selbst!
2005 - Wein auf Bier, das lob ich mir!
Immer mehr Menschen besinnen sich darauf, dass Essen und Trinken nicht nur in Fast-Food-Restaurants genossen werden können. Slow-Food gewinnt immer mehr Anhänger. Und ein Gläschen Rotwein am Tag gilt als gesund. Der Pro-Kopf-Alkoholkonsum der deutschen Konsumenten ist um 1,8 Liter im Vergleich zum Vorjahr gesunken, der Anteil an Wein jedoch gestiegen. Zwischen 2001 und 2005 stieg der Konsum um 4,59 Prozent und erreichte im Jahr 2005 schon 3,4 Milliarden Flaschen. Die Rotweine des Jahrgangs 2005 zeichneten sich durch viel Farbe und geschmackliche Tiefe aus. "Selten kam das Lob über die geernteten Traubenqualitäten so einhellig aus allen 13 Weinbaugebieten wie in diesem Jahr", sagte der Geschäftsführer des Deutschen Weininstituts (DWI), Armin Göring.
Das deutsche Bier hat ein Imageproblem, denn Bier wird schneller als Durstlöscher angesehen und nicht als Genussmittel wie Wein oder Sekt.
Dazu kommt, dass die Getränkevielfalt heute eine ganz andere ist als noch vor 30 Jahren. Mittlerweile kaufen 70 Prozent der Haushalte in Deutschland Wein und das mit zunehmender Tendenz. Der Weinmarkt steht bereits seit Jahren an erster Stelle bei den Ausgaben für alkoholische Getränke – noch vor Bier, Spirituosen oder Schaumweinen. Der Wein entwickelt eine Art Lifestyle-Charakter. Dabei ist Wein eigentlich ein komplexes, beratungsintensives Feld und gehört nicht gerade zu den typischen Impulskäufen. Allein die Herstellung von Wein ist schon eine Wissenschaft für sich. Wein wird seit dem 6. Jahrtausend v. Christi angebaut! Von Vorderasien über Griechenland und das römische Reich verbreitete sich der Weinanbau über ganz Mitteleuropa. Abends vor dem Fernseher oder in netter Runde mit den Freunden während oder nach dem Essen lässt sich ein Wein besser genießen als ein Bier – das finden zumindest die meisten Deutschen im Jahr 2005. Aber die richtigen Biertrinker lassen sich auch davon nicht beeinflussen und genießen weiterhin ihr kaltes Bier an heißen Sommertagen.
2004 - Trinken mit Geschmack – aber ohne schlechtes Gewissen
Eine Welle neuer Wellness-Getränke schwappt in die Läden. Leicht gefärbte Tafelwässer, angereichert mit exotisch anmutenden Pflanzen- und Heilkräuteraromen locken als „belebende“ und „harmonisierende“ Erfrischungsgetränke im Verkaufsregal. "Near Water", nahe am Wasser, nennen sich die neuen Wellnessgetränke, die man neuerdings überall kaufen kann. Dahinter steckt eine Mischung aus Wasser, Fruchtsaft und Vitaminzusätzen.
Das steigende Gesundheitsbewusstsein der Deutschen hat sich im Jahr 2004 positiv auf die Entwicklung der alkoholfreien Getränke ausgewirkt und neue Kreationen hervorgerufen. Die neuen Getränke sollen viel Geschmack bieten, aber keine Kalorien enthalten. Auch die Marke Coca Cola greift diesen Trend auf und erweitert das Sortiment mit zuckerfreien Trends wie zum Beispiel Coca-Cola Zero.
Auch das normale Wassersegment erfährt einen Imagewandel. Vom bloßen Durstlöscher wird das Wasser zum Fitness- und Wellness- Getränk, und zahlreiche Produktinnovationen erfüllen die Verbraucherwünsche nach neuen Geschmacksvarianten. Die Vielfalt steigt ins Unüberschaubare – von Fürst Bismarck Wellness Emotion, Sinalco Aquintéll Wellness über Nestlé Wellness Relax hin zu q5 Body System wellness live.
Alkoholfreie Erfrischungsgetränke spielen gerade bei jungen Menschen eine immer größere Rolle. Nicht nur das Geschmackserlebnis sondern auch das Gesundheitsbewusstsein beeinflusst das Kaufverhalten und steigert das Angebot. Steht also Wellness auf der Flasche, scheinen sich die Produkte wie von selbst zu verkaufen. Gerade im Sommer werden Eistees oder Wellnessgetränke gerne als Durstlöscher verwendet, gefragt sind hierbei besonders Produkte mit Zusatznutzen, die mit Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen angereichert sind und somit gesundheitsfördernd wirken – Trinkgenuss mit Wirkung eben.
2003 - Wenn schon Pfand, dann in schöner Verpackung
Seit dem 01. Januar 2003 gilt die Pfandpflicht für Einweg-Getränkeverpackungen, die traditionell auch in Mehrwegflaschen angeboten werden. Neue, trendige Getränkeverpackungen strömen jetzt auf den Markt und machen ihn bunter und abwechslungsreicher.
In der Regel noch fernab vom Einweg- Pflichtpfand, da viele Spirituosenmix-Getränke noch nicht betroffen waren, gab es eine Reihe innovativer Produktneueinführungen im Jahr 2003. Originelle Verpackungen à la Longneckflaschen setzten neue Trends. Der frisch-fruchtige Szene-Mix Bacardi Breezer wird nun in einer neu gestylten Flasche angeboten und ersetzt somit die einfache Dose, denn niemand weiß, wie sich das Verhalten der Verbraucher nach Einführung des Dosenpfandes entwickeln wird.
Die Devise bei Veltins lautet deshalb Mehrweg statt Einweg. Somit gibt es Longneckflaschen im Six-Pack und einen praktischen Träger zum Sammeln des Leerguts gleich dazu.
Die Berentzen Varianten ApfelKorn und Saurer-Apfel gibt es zum Karneval 2003 als Minis im unkaputtbaren 24er Karton – sie sind somit absolut fetentauglich.
2002 - "Cocktails ohne Barmixer"
Alkopops erobern den deutschen Markt. Die neuen kultigen Trendgetränke sind quietschbunte Mischungen aus Limonade und Alkohol. Sie kommen fertig gemischt in kleinen Flaschen auf den Markt. Schmeckt wie Gummibärchen, wirkt wie Korn...
Die Alkopops läuten eine Trendwende ein: Zur Zeit ihres Booms 2002 meldet die Lebensmittelzeitung Absatzsteigerungen der Spirituosen-industrie von 50 Prozent. Alkopops haben sich zu einem Trendgetränk entwickelt, und immer neue Variationen erobern den Markt, denn „Ready-to-drink“ ist in. Die innovativen Drinks bringen alles mit, was für einen Erfolg in der Gastronomie wichtig ist, denn sie sind unkompliziert und die ultimativ coole Alternative zu Longdrinks und Flaschenbieren. Die Szenegetränke bieten viele unterschiedliche Geschmacksrichtungen und sprechen besonders junge Partygänger an. Gerade junge Leute probieren gern neue Produkte und kreieren somit immer aktuelle Trends. Die kleinen Geschwister von Wodka und Bacardi versprechen Abwechslung und sind aus den Diskotheken, Clubs und Bars dieser Welt nicht mehr wegzudenken.
Der Rekordsommer 2003 verhalf den Mix-Getränken zum absoluten Höhenflug. Der fruchtige Mix steht für das Freiheitsgefühl der Jugend und gilt als absolutes Kultgetränk. In der Werbung werden die Getränke als "leichte" und gesunde Alternative zu herkömmlichen Spirituosen, als "fresh" und "cool" angepriesen, die dem trendbewussten jugendlichen Publikum ein ausgelassenes und beschwingtes Feiern "im karibischen Flair" ermöglichen sollen.
2001 - Der Mix macht´s!
Dem Mixvergnügen sind keine Grenzen gesetzt. Dabei ist es eigentlich keine neue Idee, Bier mit Limonade oder Cola zu mischen. Doch viele Brauer setzen mit neuen Produktideen neue Akzente in ihrer Produktpalette. Die modern gestylten, frisch beworbenen und mit viel Innovationsfreude kreierten Biermischgetränke sind gerade für junge Erwachsene eine attraktive alkoholarme Abwechslung zu den sogenannten „Soft-Drinks”. Biermischgetränke liegen im Trend und sorgen bereits seit einiger Zeit für Wirbel auf dem Biermarkt. Vor allem junge Konsumenten verleihen dem Biermarkt neue Impulse und einen innovativen Stil. Für die Verbraucher gelten die Biermixgetränke als Erfrischungs- und Geschmacksbringer. Somit schlägt die Bierindustrie einen frischen neuen Weg ein, Bier ist wieder „cool“!
Die Brauerei C. & A. Veltins ist 2001 ins Biermixgeschäft eingestiegen und zählt heute zu den größten Biermixanbietern in Deutschland. Mit der Marktneuheit Veltins V+ von 2001 wurde Bier szeniger und überraschender. Unkonventionellere Richtungen wurden eingeschlagen, und das Geschmackserlebnis schaffte einen Impuls, der eine dauerhafte Biermixfreundschaft auslöste. Neben den traditionellen Arten wie Bier + Limo wurden immer kreativere Geschmacksrichtungen entdeckt.
Auch Diebels Dimix, das erste Biermischgetränk eines nationalen Premium- Anbieters, überraschte 2001 mit dem frechen TV-Werbespot unter dem Motto „Mischen geht auch einfacher!“ und warf ein neues Licht auf den Biermarkt.
Die neue Sparte der Bier-Mixgetränke wächst zweistellig und boomt besonders bei den jungen Zielgruppen. Ob Pfirsich oder Cassis, Kirsche oder Zitrone, Himbeere, Waldmeister oder Koffein, Guaraná oder Mineralien – der Phantasie sind fast keine Grenzen gesetzt. Und die Biermischgetränke finden in Szenekneipen und Diskotheken eine hohe Akzeptanz.
2000 - Mehr Kraft mit Saft
Warum Sport machen, wenn man sich auch gesund trinken kann?
Als neuer anhaltender Trend führte die Gesundheits- und Wellnessorientierung zu innovativen Veränderungen im Getränkemarkt. Das Bedürfnis nach fruchthaltigen und gesunden Getränken steigt stetig an, der Wunsch nach neuen geschmacklichen Trends wächst. Der einfache Grundnutzen, den Durst zu stillen, reicht nicht mehr aus. Impulsgeber sind hier insbesondere die Produkte, die Wellness mit einem Zusatznutzen verbinden und ein gutes Gefühl beim Trinken geben. Auch empfehlen Ärzte und Ernährungswissenschaftler Sportlern Schorlen als die idealen Durstlöscher, da sie den Verlust von Wasser und Mineralien auf natürliche Weise ausgleichen. Hier spielen die Trends Fitness und gesunde Ernährung zusammen.
Neben den Geschmacksneuheiten Fanta Limette und Wild Berries setzen sich auch Fruchtschorlen, Frucht-Joghurt- und ACE-Getränke durch. Ebenso alles, was Gesundheit, Schönheit und Entspannung verspricht.
Für Kinder bewährte sich der Durstlöscher „Frucht Tiger“ von Eckes Granini, der 2000 mit dem Produkt „Frucht Tiger Grüner Dschungel Mix“ auf den Markt kam.
Die Trends unter den alkoholfreien Getränken gliedern sich außerdem in verschiedene Gruppen, so haben junge Singles andere Ansprüche an ein Produkt als ältere Menschen. Gleich bleibt dabei jedoch der Wunsch nach Erhaltung der Gesundheit, Steigerung des Wohlbefindens und der Lebensqualität. Immer weniger Menschen wollen den Geschmack hinter den gesundheitlichen Aspekt zurückstellen, somit bleibt der Markt für Getränke, die funktional sind, also Gesundheit und Geschmack verbinden, weiter offen.
1999 - Der Kuss der Kokusnuss
Dem ständigen Wandel unterworfen sind auch die Liköre, denn zuviel Zucker und Alkohol sind nicht mehr „in“. Mit veränderter Rezeptur nehmen die neu entwickelten Fruchtliköre jedoch den Kampf auf und verteidigen ihren Platz auf dem Markt. Die Liköre von Bols haben sich in diesem Jahr extrem positiv entwickelt und sprechen durch die neue und freche Aufmachung jüngere Kunden an.
Batida de Coco gehört zu den bekanntesten Spirituosen auf dem deutschen Markt und ist fester Bestandteil in Deutschlands Lebensmitteleinzelhandel und in der Gastronomie. 1999 erfuhr das Kultgetränk einen erneuten Aufschwung. Ein Gefühl wie Sommer, so wird der Likör auch in der Werbung angepriesen, und viele Konsumenten werden von dem frischen Flair und dem intensiven Geschmack angesprochen. Als Mixgetränk für Cocktails ist das Produkt besonders beliebt und bietet interessante Abwechslung. A Pura Alegria Da Vida rufen die jungen Brasilianerinnen, wenn sie an der Copacabana entlanggehen und Batida de Coco trinken. Sie meinen damit die Lebensfreude und die Magie, die der aromatische Kokoslikör verkörpert. Auch nach Deutschland schwappte die Welle des leichten Genusses und verhalf Henkell und Söhnlein zu einem neuen Trendgetränk.
Doch auch die Neuentdeckung der Spirituosen-Minis konnte sich in diesem Jahr etablieren. Sie sind handlich, praktisch und festes Utensil auf jeder Party. Als idealer Ersatz für die altbekannten „Kurzen“ im Glas, einfach zum Aufschrauben und Austrinken. Kleiner Genuss, mit großer Wirkung.
1998 - Van Gogh`s Inspiration
Absinth – Szenegetränk mit legendärer Vergangenheit. Seine Blütezeit hatte das berauschende Getränk Mitte des 18. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts in Südeuropa (insbesondere in Frankreich und der Schweiz). Im ausgehenden 19. Jahrhundert galt der hochprozentige Alkohol mit Auszügen aus der Wermutpflanze als Modegetränk berühmter Künstler wie Picasso, Degas und Oscar Wilde und beeinflusste angeblich auch Van Gogh in seinem künstlerischen Schaffen. Die häufig auftretenden Halluzinationen bei Absinth-Trinkern, führten um 1920 zum Verbot der Spirituose. 1998 feiert das Kultgetränk in „entschärfter“ Version ein Comeback. Für Freunde des Absinth mit Hang zur Pyromanie liefert das alkoholreiche Getränk ideale Voraussetzungen. Mit Absinth getränkter Zucker brennt langsam mit blauer Flamme, während der sich auflösende Zucker vom Löffel ins Glas tropft. Mittlerweile ist die "Grüne Fee", wie das Trendgetränk liebevoll genannt wird nach jahrelangem Verbot wieder zu einem Modegetränk geworden.
1997 - Eine Brause wird zum Szenegetränk
Back to nature: Die Bionade ist das weltweit erste und einzige alkoholfreie Erfrischungsgetränk, das rein biologisch hergestellt wird. Der Erfinder der Bionade, Dieter Leipold, träumte “von einer Fanta ohne Chemie“. Nach seiner glorreichen Erfindung fehlten also nur noch die Abnehmer.
Nachdem zunächst Kurkliniken und Fitnessclubs die Abnehmer waren, wurde die Bionade 1997 von einem Hamburger Getränkegroßhändler ins Sortiment aufgenommen. Von da an ging es steil bergauf.
Als neues Trendgetränk wurde die Bionade in Hamburger Gaststätten und Kneipen etabliert und steigerte ihren Bekanntheitsgrad noch weiter, als Wellness- und Fitnessgetränk als die Deutsche Bahn und das Tochterunternehmen von McDonald`s, McCafé, sie in ihr Regelsortiment aufnahmen.
Bionade kommt ohne Farbstoffe aus, sprudelt kaum und hat wenig Zucker – und das spricht das Gesundheitsbewusstsein der Kunden an. Der erfrischende Geschmack und das innovative Design machten die Bionade zum neuen Lifestylegetränk. Der große Durchbruch gelang, nachdem die Fernsehsendung „Galileo“ über Bionade berichtete. Landauf, landab ist das Getränk in aller Munde, und Zeitungen überschlagen sich mit Berichten über den „Zaubertrank aus der Röhn“. In diesem Jahr sollen 200 Millionen Flaschen Öko-Limonade hinaus in die Welt.
Der Hersteller der Bionade plant, in die USA zu expandieren. Dabei soll der Vertrieb im Wesentlichen auf Universitätsstädte ausgedehnt werden.
So soll versucht werden, auch dort Bionade als Szenegetränk zu etablieren.
In Deutschland steht der Name Bionade schon jetzt für eine Erfolgsgeschichte. Angeboten wird sie in den Geschmacksrichtungen Holunder, Litchi, Kräuter und Ingwer-Orange. Die alkoholfreie Ökobrause hat sich somit in kurzer Zeit zum Trendgetränk in Szenekneipen, Kaffeebars, Bioläden entwickelt.
2009 - "Low Cal" und "Fruit Portions"
2008 - Der Feel Good Appeal
2007 - Weil`s so schön glitzert...
2006 - Anpfiff gegen den Durst
2005 - Wein auf Bier, das lob ich mir!
2004 - Trinken mit Geschmack
2003 - Pfand, aber schön verpackt!
2002 - Cocktails ohne Barmixer
2001 - Der Mix machts!
2000 - Mehr Kraft mit Saft
1999 - Der Kuss der Kokusnuss
1998 - Van Gogh`s Inspiration
1997 - Eine Brause wird zum Szenegetränk